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Die folgenden Gutachten zu Big-Data-Themen wurden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten im Auftrag des Projekts ABIDA erstellt. Der Inhalt der Gutachten gibt ausschließlich die Auffassungen des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin des Gutachtens wieder. Die Auffassungen decken sich nicht automatisch mit denen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und/oder der einzelnen ABIDA-Projektpartner.

 

06Jul

Gutachten: Die öffentliche Verhandlung von Big Data in politischen Kampagnen

In dem vorliegenden Gutachten werden die datenbasierten Abbildungsverhältnisse, Regulierungsabsichten und Repräsentationsbeziehungen in der Wahlkampfberichterstattung in Deutschland, Großbritannien und den USA rekonstruiert. Die Verfügbarkeit und Auswertung großer Datensätze, das Entdecken neuer Muster und das Verfolgen sozialer Prozesse in Echtzeit kann beeinflussen, so die ambivalenten Erwartungen in diesem exponierten Anwendungs- und Forschungsfeld politischer Kampagnen, wie das Politische und das Soziale gedacht, verstanden und gesteuert werden können.

04Jun

Gutachten: Datenhandel und Plattformen

Mit der Digitalisierung aller möglichen Lebensbereiche, der Ausbreitung des Internet of Things, sowohl im Privaten als auch in der sogenannten Industrie 4.0, und der damit immer weiter fortschreitenden Vernetzung, sind Daten mittlerweile zu einem der wichtigsten – wenn nicht dem wichtigsten – Inputfaktor verschiedenster Industrien geworden. Daten werden mittlerweile nicht mehr nur vorwiegend durch Internetplattformen wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Online-Shops oder durch traditionell datenintensive Branchen wie Finanzmärkte oder dem Versicherungssektor generiert.

29May

Gutachten: Datenrechte - Eine rechts- und sozialwissenschaftliche Analyse im Vergleich Deutschland zu den USA

Das Gutachten „ Datenrechte – Eine Rechts- und Sozialwissenschaftliche Analyse im Vergleich Deutschland – USA“ widmet sich der wissenschaftlichen Diskussion von Ausschließlichkeitsrechten an Daten. Im Rahmen einer rechtsdogmatischen und rechtsvergleichenden Analyse werden die zivilrechtlichen Rechtspositionen an Daten de lege lata und de lege ferenda erörtert. Im zweiten Teil wird die Diskussion um das Recht an Daten einer ökonomischen Analyse unterzogen. Hierbei wird jeweils ein vergleichender Bezug zu den rechtlichen und ökomischen Standards in den USA hergestellt.

15May

Gutachten: Arbeit 4.0 – People Analytics – Führungsinformationssysteme

Das Gutachten „Arbeit 4.0 – People Analytics – Führungsinformationssysteme: Soziologische, psychologische, wissenschaftsphilosophisch–ethische Überlegungen zum Einsatz von Big Data in Personalmanagement und Personalführung“ will einen strukturierten Überblick über den Stand der Technik und die Anwendung von algorithmisch und mittels Big-Data-Methoden unterstützten Führungsinstrumenten im Personalbereich geben.

09May

Gutachten: Algorithmic Accountability

Mit der rasch voranschreitenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft dringen Algorithmen in immer mehr Lebensbereiche vor. Dies ist keine rein technologische Entwicklung, sondern führt zu einer Veränderung der Rahmenbedingungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die zunehmende Bedeutung von algorithmenbasierten Entscheidungsprozessen (Algorithmic Decision Making) weckt bei nicht wenigen Beobachtern die Sorge vor der Entstehung einer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die durch intransparente Algorithmen gesteuert wird („Black Box Society“).

08May

Gutachten: Auswirkungen von Big Data auf den Markt der Onlinemedien

Das vorliegende Gutachten analysiert, welche Big-Data-Anwendungen im Bereich der Onlinemedien genutzt werden. Nach einleitenden Ausführungen zu technologischen Grundlagen werden ausgewählte Beispiele medienbezogener Anwendungen im B2C-Markt vorgestellt, wobei eine detaillierte Betrachtung von Personal Voice Assistants, automatisierter Kommunikation und von auf Algorithmen basierenden Empfehlungen erfolgt. Der B2B-Markt wird im Gutachten ebenfalls beleuchtet.

30Apr

Gutachten: Ethische Standards für Big Data und deren Begründung

Das Gutachten ist der Versuch, eine vorläufige Antwort auf die Frage zu geben, in welchem Umfang die gegenwärtige Debatte über Big Data von Bezügen auf ethische Standards geprägt ist. Damit wird zugleich die Frage gestellt, wie ethische Standards in Zukunft zur fairen Ausbalancierung zwischen starrer Regulation einerseits und totale Flexibilisierung andererseits von Nutzen sein könnten. Ethische Standards werden dabei in einer wissenssoziologischen Perspektive sowohl als implizite Begründungsmuster als auch als explizite kommunikative Gattung aufgefasst, deren Funktion sich u. a.

05Apr

Gutachten: Handel und elektronische Bezahlsysteme

Schon seit jeher sind individuell ausgehandelte Preise im Handel üblich. Big Data Anwendungen ermöglichen jedoch eine personalisierte Preissetzung in Echtzeit, basierend auf Individualdaten der Konsumenten. In diesem Gutachten werden sowohl die aktuelle Verbreitung und Anwendung sowie das Potenzial für Händler und Konsumenten und die zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen personalisierter Preise untersucht.

04Apr

Gutachten: Big Data im Bereich Heim und Freizeit mit Schwerpunkt Smart Living. Status Quo und Entwicklungstendenzen

Unser Alltag und Privatleben werden immer mehr durch die Digitalisierung geprägt und so ist es kaum verwunderlich, dass auch das Haus und die Freizeit von Verbraucherinnen und Verbrauchern immer stärker vernetzt und digital gestaltet werden. Zwar ist die Verbreitung von Smart Living-Anwendungen bisher relativ gering, es gibt jedoch ein immenses Potential für diese auf dem Massenmarkt. Bisher existiert jedoch keine systematische Untersuchung des Einsatzes von Big Data im Bereich Smart Living.

27Mar

Gutachten: Big Data as an Asset

Das Big-Data-Zeitalter bringt revolutionäre Veränderungen für die herkömmlichen Geschäftsfelder und Märkte mit sich. Darüber hinaus sind einige Märkte wie etwa Suchmaschinen und andere Plattformen erst im Zuge dieser Bewegung entstanden. Die Daten fungieren in diesem Zusammenhang als zentraler Faktor für Geschäftsmodelle und entscheiden nicht selten über den wirtschaftlichen Erfolg des Wettbewerbers. Angesichts dieser Umstände ist zu untersuchen, ob das Kartellrecht die neuen Sachverhalte angemessen regulieren kann.