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Publikationen

28Jan

Big Data und Scoring in der Finanzbranche

Scoring beschreibt Bewertungsverfahren, vor allem zum Zwecke der Bonitätsbeurteilung. Big Data beeinflusst die Berechnung von Wahrscheinlichkeitsprognosen durch die Erschließung weiterer Datenquellen (z.B. Social Media-Daten) und durch erweiterte Analysemöglichkeiten. Dies hat zur Folge, dass in immer mehr Lebensbereichen Scoring zur Grundlage von Entscheidungen wird. Seit 2009 ist Scoring im Bundesdatenschutzgesetz geregelt und es besteht ein Anspruch des Betroffenen auf eine kostenlose Auskunft einmal im Jahr.

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27Jan

Predictive Policing – Polizeiliche Strafverfolgung in Zeiten von Big Data

Christina Merz, M.A.

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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18Dec

Vorträge internationaler Wissenschaftler

Die ABIDA-Mitarbeiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) Münster hatten am Mittwoch den 16. Dezember die Gelegenheit zum Austausch mit internationalen Wissenschaftlern. Bei der öffentlichen Vortragsveranstaltung zum Thema „Datenschutz und Informationsrecht“ sprach zunächst Prof. Dr. Guido Westkamp, LLM. (London), ehemaliger Doktorand von Prof. Hoeren, über seine Arbeit in dem Bereich des rechtsvergleichenden Urheberrechts an der Queen Mary University of London.

Frau Panagiota Kiortsi referierte anschließend über ein Thema, das derzeit nicht nur in Deutschland kontrovers diskutiert wird: Die Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken. Mit dem allgemeineren Verhältnis von Menschenrechten und Internet beschäftigt sich die griechische Gastwissenschaftlerin, die momentan für einige Wochen am ITM forscht, in ihrer Rolle als Anwältin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Athen.

Anschließend sprachen die chinesische Wissenschaftlerin Fanfai Ji über den gewerblichen Rechtsschutz von „made in Germany“ Produkten in China und Frau Shalene Edwards, ehemalige Mitarbeiterin am ITM, über das Thema Whistleblowing, das sich insbesondere seit den Enthüllungen von Edward Snowden einer großen Popularität erfreut.

Zum Abschluss stellten einige ABIDA-Mitarbeiter ihre Dissertationen aus dem Bereich Big Data vor und konnten durch den anschließenden Austausch mit den internationalen Wissenschaftlern wertvolle Anregungen gewinnen. Am Nachmittag stand ein Kinobesuch auf dem Programm. Gezeigt wurde der Film „Democracy – im Rausch der Daten“, welcher den Gesetzgebungsprozess der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (ABIDA-Dossier zu diesem Thema abrufbar unter http://www.abida.de/sites/default/files/Big%20Data%20%26%20Privacy.pdf) dokumentiert. Erst vorgestern hatten sich hierbei die Verhandlungsführer von EU-Parlament und Rat auf eine gemeinsame Fassung verständigt. Eine Einführung zum Film gab es vom Regisseur persönlich. David Bernet („Raising Resistance“) stand auch nach der Vorführung Rede und Antwort und gab spannende Einblicke in die Arbeit der EU, die er fünf Jahre lang beobachtet hatte.

Bild: ABIDA-Projektkoordinatorin Dr. Barbara Kolany-Raiser, Panagiota Kiortsi, Guido Westkamp und Fanfai Ji (von links nach rechts).

04Dec

Die Bedeutung von Big Data für die Rechtswissenschaft und die Rechtspraxis

Während vor unseren Augen eine vierte industrielle Revolution stattfindet, werden auch uralte rechtliche Grundprinzipien vor neue Herausforderungen gestellt: Können beispielsweise autonom miteinander kommunizierende Maschinen eigene Willenserklärungen abgeben? Was würde dies für das Institut der Willenserklärung bedeuten? Welche neuen Haftungsproblematiken entstehen durch autonome Systeme? Welche Rolle spielt das Recht als Ordnungs-, Steuerungs- und Gestaltungselement bei der Beantwortung dieser Fragen?

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04Dec

Safe-Harbor: Die Entscheidung des europäischen Gerichtshofs

Ass. jur. Andreas Börding

Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM)

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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04Dec

Big Data & Privacy - Was kommt aus Brüssel

Das aktuelle Datenschutzrecht basiert auf einer EU-Richtlinie von 1995. Um es an den digitalen Wandel anzupassen, hat die EU die Datenschutzgrundverordnung ausgearbeitet. Doch was genau wird durch sie geregelt und kann sie den zahlreichen Herausforderungen, die Big Data dem Recht stellt, wirklich gerecht werden?

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04Dec

Big Data in der Bildung - Learning Analytics, Educational Data Mining und Co.

Wie verändert die allgegenwärtige Digitalisierung das Lernen, wenn durch Tablets, Onlinevorlesungen und Classroom-Management-Apps immer mehr Daten generiert werden? Das Dossier gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und die damit einhergehenden Herausforderungen.

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04Dec

Big Data & Automotive - Eine rechtliche Annäherung

In wenigen Big Data-Themenbereichen mutet der geflügelte Ausdruck „Daten sind das neue Öl“ derart passend an, wie in der Automobilbranche. Wie steht es um die technische Entwicklung sogenannter Smart Cars? Welche Daten werden in modernen Fahrzeugen erhoben? Wem „gehören“ die produzierten Daten? All diesen Fragen widmet sich das Dossier „Big Data & Automotive“ aus einem rechtlichen Blickwinkel.

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26Nov

Ein fahrbarer Datensatz – Datenschutzrechtliche Probleme im modernen Auto

Connected Car, Smart Car oder einfach modernes Auto, es gibt viele Namen für die Mobilität der Zukunft. In einem Beitrag untersucht Max v. Schönfeld drängende datenschutzrechtliche Fragen und damit verbundene Interessenskonflikte der Stakeholder.

26Nov

Die Aussonderung von (Cloud-)Daten nach § 47 InsO

Cloud Computing-Dienste erfreuen sich größter Beliebtheit. Dabei wird selten die Frage bedacht, wie mit den „Daten in der Wolke“ umgegangen werden kann. Dies gilt insbesondere für den Fall der Insolvenz des Providers. Wie kann der Kunde in diesem Fall an „seine“ Daten gelangen? 

06Nov

Vortrag 03.12.2015: „Die Regulierung von Big Data“

Am Donnerstag, den 03. Dezember 2015, wird Dr. Lena Ulbricht, Verantwortliche für die Koordination des Arbeitskreises Politikwissenschaft von ABIDA vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), einen Vortrag mit dem Thema „Die Regulierung von Big Data“ halten.

 

06Nov

16. November 2015: Zukunftsdiskurs zum Thema "Big Data und Verbraucherschutz"

Die Friedrich-Ebert Stiftung veranstaltet am 16. November 2015 in Bonn einen Zukunftsdiskurs zum Thema „Big Data und Verbraucherschutz“. Mit dabei ist unter anderem unsere Projektkoordinatorin Dr. Barbara Kolany-Raiser, die an der Podiumsdiskussion teilnehmen wird. Im Fokus steht dort zum einen die Frage, welche Daten von den Unternehmen schon heute gewonnen werden und welche Entwicklung in diesem Bereich noch zu erwarten ist. Zum anderen wird diskutiert, wozu diese Daten gebraucht werden und inwieweit die Verbraucher in der Hinsicht geschützt werden können. Ist dieses Themengebiet überhaupt noch zu überblicken, oder haben wir gar keine Möglichkeit mehr, auf die rasanten Entwicklungen der Technologie zu reagieren? Und was kann der einzelne Verbraucher unternehmen, um sich gegen unerwünschte Datenerhebungen zu wehren?